OX-UHA ist eine harte nanokeramische Beschichtung, die durch ein patentiertes elektrochemisches Oxidationsverfahren aufgebracht wird.
OX-UHA bietet eine hohe Beständigkeit gegen Verschleiß, Kratzer und Korrosion auf Aluminiumlegierungen (Reihen 2XXX, 3XXX, 5XXX, 6XXX und 7XXX). Die Keramik wächst in das Substrat hinein und ermöglicht die Behandlung komplexer Geometrien mit hoher Maßgenauigkeit.
Die Beschichtung eignet sich für mechanische Anwendungen als leistungsstarke Alternative zu Hartanodisierung, plasmagespritzter Keramik sowie Chrom- und Nickelbeschichtungen, wenn maximale Verschleißbeständigkeit gefordert ist.

Die OX-UHA-Beschichtung erreicht je nach Legierung Mikrohärtewerte von 1000-1800 Hv, übertrifft damit deutlich konventionelle Hartanodisierungsverfahren und ist für besonders anspruchsvolle tribologische Anwendungen geeignet.
Die kompakte nanokristalline Al₂O₃-Schicht schützt Aluminiumlegierungen in aggressiven Umgebungen vor Korrosion und erreicht je nach Legierung bis zu 1000 Stunden Salzsprühbeständigkeit.
Die Keramikschicht wächst in das Substrat hinein, minimiert Maßänderungen und gewährleistet hohe Genauigkeit auch bei komplexen Geometrien, Innenkanälen und Präzisionsbauteilen.
Das Verfahren ist mit allen wichtigen Aluminiumlegierungsreihen kompatibel: 2XXX, 3XXX, 5XXX, 6XXX und 7XXX. Das bietet hohe Flexibilität für ein breites Spektrum industrieller Anwendungen.
| Chemische Zusammensetzung | |
|---|---|
| Nanokristallines Aluminiumoxid Al₂O₃ - vollständig anorganisches Material. | |
| Phasenzusammensetzung | Kristallitgröße |
| Aluminiumoxid in der Gamma- und Alpha-Phase | 30-100 nm |
| RoHS-Konformität |
|---|
| Erfüllt die RoHS-Vorgaben. Es sind keine Stoffe mit Verwendungsbeschränkung in Konzentrationen oberhalb der zulässigen Grenzwerte enthalten. |
| REACh-Konformität |
|---|
| Erfüllt die REACh-Vorgaben. Es sind keine SVHC in Mengen von mehr als 0,1 % enthalten. |
| Behandelbare Legierungen |
|---|
| Aluminiumlegierungen |
| Reihen 2XXX, 3XXX, 5XXX, 6XXX und 7XXX |
| Beschichtungsdicke | |
|---|---|
| Bereich | Hinweis |
| 5-100 µm | Abhängig von Legierung und Prozess |
| Die Keramik wächst in das Substrat hinein. Die Schichtdicke variiert je nach Bauteilgeometrie. In Bohrungen und Innenbereichen ist die Schichtdicke geringer. | |
| Maßgenauigkeit | |
|---|---|
| Die Keramik wächst in das Substrat hinein. Sie kann auf komplexe Geometrien mit minimalem Einfluss auf die Außenmaße aufgebracht werden. |
| Mikrohärte | |
|---|---|
| Die Oberflächenhärte von OX-UHA variiert je nach behandelter Legierung. | |
| Härtewert | Hinweis |
| 1000-1800 Hv | Legierungsabhängig |
| Reibungskoeffizient | |
|---|---|
| Wert | Bedingungen |
| 0.05-0.1 | Polierte Oberfläche, gepaart mit Stahl in standardmäßig geschmierter Umgebung |
| Verschleißbeständigkeit |
|---|
| Dank der hohen Schichthärte bietet die OX-UHA-Behandlung eine hervorragende Verschleißbeständigkeit und erreicht Werte, die über denen von Hartanodisierung, PEO und anderen konventionellen Aluminiumoberflächenbehandlungen liegen. |
| Korrosionsbeständigkeit | |
|---|---|
| Die kompakte nanokristalline Oxidschicht der OX-UHA-Behandlung bietet eine höhere Korrosionsbeständigkeit als konventionelle Anodisierungs-, Hartanodisierungs- oder Verchromungsverfahren. | |
| Richtwert der Korrosionsbeständigkeit | Hinweis |
| Bis zu 1000 Stunden Salzsprühnebeltest | Legierungsabhängig - NSS nach ISO 9227 |
| Betriebstemperatur |
|---|
| > 500 °C, kontinuierlich. Die vollständig keramische, anorganische Beschichtung ist bei hohen Betriebstemperaturen stabil. |
| Durchschlagsfestigkeit | |
|---|---|
| 50 V/µm |
| Wärmeleitfähigkeit | |
|---|---|
| 7 W/mK |
| Haftung auf dem Substrat | |
|---|---|
| > 300 MPa |
| Chemische Beständigkeit | |
|---|---|
| Richtwerte zur chemischen Verträglichkeit. Die tatsächliche Beständigkeit in der jeweiligen Einsatzumgebung muss in jedem Fall vor Ort getestet werden. | |
| Kohlenwasserstoffe (z. B. Benzin, Diesel, Mineralöl, Toluol) | |
| Alkohole, Ketone (z. B. Ethanol, Methanol, Aceton) | |
| Neutrale Salzlösungen (z. B. Natriumchlorid, Magnesiumchlorid, Meerwasser) | |
| Verdünnte reduzierende Säuren (z. B. Zitronensäure, Oxalsäure) | |
| Konzentrierte Säuren (z. B. Schwefelsäure, Salzsäure) | |
| Verdünnte Basen (z. B. verdünntes Natriumhydroxid) | |
| Konzentrierte Basen (z. B. konzentriertes Natriumhydroxid) | |